Podium: Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Montag, 7. September 2026, 13 Uhr, Zentrum Liberale Moderne, Berlin
83 Prozent der Sachsen-Anhaltinischen Bürger hält Demokratie für die beste Staatsidee. Dennoch planen laut aktuellen Umfragen ca. 40% bei den Landtagswahlen am 6. September mit der AfD eine Partei zu wählen, die die liberale Demokratie ablehnt. Wie passt die positive Sicht auf Demokratie mit der Zustimmung einer autoritär auftretenden Partei zusammen? Welches Verständnis von Demokratie herrscht in Sachsen-Anhalt vor? Welche gesellschaftspolitischen, demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sind ursächlich für solche Sichtweisen?
In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung (EFBI) nehmen wir am Tag nach der Wahl eine eingehende Betrachtung der Situation in Sachsen-Anhalt und des Stands der Demokratie in Ostdeutschland vor. Damit möchten wir den Blick auf die tieferliegenden Ursachen des Wahlergebnisses lenken und zu dessen umfassenderer Einordnung beitragen.
Am Gespräch nehmen der Direktor des EFBI und Co-Leiter der Leipziger Autoritarismus Studien Oliver Decker, der Religionssoziologe und Co-Autor des Sachsen-Anhalt-Monitors Gerd Pickel sowie die Soziologin Katja Salomo, die zu den sozialen und demografischen Ursachen rechtsextremer Ansichten insbesondere im ländlichen Raum forscht. Die Veranstaltung moderiert Stephan Stach, Programmdirektor Liberale Demokratie bei LibMod.
Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich vor ab für die Veranstaltung an:
Datum: 7. September 2026
Uhrzeit: 13:00 Uhr (Einlass ab 12:45 Uhr)
Ort: Zentrum Liberale Moderne, Reinhardstraße 15, 10117 Berlin