Ministerpräsident Kretschmer besucht EFBI
Am Donnerstag, den 23. April 2026, war der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer im Else-Frenkel-Brunswik-Institut zu Gast.
ELSE-FRENKEL-BRUNSWIK-INSTITUT für Demokratieforschung in Sachsen
Universität Leipzig
Ritterstraße 26
04109 LEIPZIG
POSTFACH-NR.: 348003
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Am Donnerstag, den 23. April 2026, war der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer im Else-Frenkel-Brunswik-Institut zu Gast.
Freiwillig Engagierte vertreten deutlich häufiger demokratische Werte als Menschen ohne Engagement. Das zeigt eine neue Untersuchung, die das Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) für Demokratieforschung an der Universität Leipzig und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) gemeinsam durchgeführt haben.
Das Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) für Demokratieforschung startet in seine zweite Förderphase. In den kommenden Jahren werden die Forschungsschwerpunkte im Bereich gesellschaftliche Transformation, Jugendradikalisierung und Antisemitismusforschung liegen.
Das Direktorium des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) an der Universität Leipzig ist betroffen von der Absage des Vortrags von Benny Morris. Der international renommierte Historiker sollte im Rahmen der Ringvorlesung Antisemitismus an der Theologischen Fakultät über den Nahostkonflikt referieren. Der Vortrag wurde wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Die EFBI-Wissenschaftler solidarisieren sich mit den Kolleginnen und Kollegen, die diese wichtige Veranstaltungsreihe vorbereitet haben, sowie mit dem Referenten.
Im Westen Deutschlands hat die Zustimmung zu ausländerfeindlichen Aussagen deutlich zugenommen und nähert sich damit den Einstellungen im Osten an. In den ostdeutschen Bundesländern ist die Zufriedenheit mit der Demokratie, wie sie in Deutschland gelebt wird, so gering wie zuletzt 2006. Das sind zentrale Ergebnisse der Leipziger Autoritarismus Studie 2024, die heute (13. November) unter dem Titel „Vereint im Ressentiment“ von Prof. Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie entstand in Kooperation mit der Heinrich-Böll- und der Otto Brenner Stiftung.
Das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) hat sechs Gutachter damit beauftragt, die Arbeit des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) zu evaluieren. Die Gutachter bewerten die bisherige Arbeit des EFBI positiv und empfehlen, der Forschung eine langfristige Perspektive zu geben.
Die elfte Ausgabe der Leipziger Autoritarismus Studie, die Prof. Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler seit 2002 durchführen und leiten, ist erschienen.
Die Amadeu Antonio Stiftung in Sachsen und das Else-Frenkel-Brunswik-Institut an der Universität Leipzig haben gemeinsam ein systematisches Online-Monitoring extrem rechter und antidemokratischer Aktivitäten im Freistaat Sachsen begonnen. Im ersten Bericht wird deutlich, wie extrem rechte Akteure vor allem den Dienst Telegram nutzen, um Themen zu setzen und zu radikalisieren.
Ein Viertel der Berliner weist eine Verschwörungsmentalität auf. Zudem ist offener antischwarzer Rassismus zwar nur bei einem Zehntel der Hauptstadtbewohner anzutreffen, sehr deutlich sind aber die Hinweise auf latente Ressentiments gegen schwarze Menschen in Teilen der Bevölkerung. Das haben die Ergebnisse der diesjährigen Erhebung des Berlin-Monitors ergeben.