Workshop des Projekts "Berlin-Monitor" für zivilgesellschaftlich Engagierte in Berlin
Anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Berichts des Berlin-Monitors mit dem Titel „Berlin – Zwischen demokratischer Haltung und verbreiteten Ressentiments“ wollen wir mit Ihnen in die Diskussion gehen. Die Veranstaltung mit Workshops richtet sich explizit an Menschen, die in Berliner zivilgesellschaftlichen Projekten aktiv sind, ist jedoch ebenso offen für alle weiteren Interessierten.
Im Forschungsprojekt Berlin-Monitor widmen wir uns der kontinuierlichen Erfassung von politischen Auseinandersetzungen, Einstellungsmustern und Tendenzen, die ein demokratisches Miteinander in Berlin gefährden. Im aktuellen Bericht liegen die Schwerpunkte auf Antisemitismus und Antiziganismus. Beide Ressentiments sind in der Berliner Bevölkerung präsent und verbinden sich mit anderen abwertenden Einstellungen wie Antifeminismus und Sexismus. Gleichzeitig fungieren sie als Brücke in extrem rechtes Denken. Wir analysieren, was die Verbreitung dieser menschenverachtenden Einstellungen für die politische Kultur in Berlin bedeutet: Auf der einen Seite steht ihnen eine aktive Stadtgesellschaft mit demokratischer Haltung entgegen, auf der anderen Seite werden sie durch eine zunehmende Fragilität in der Haltung zur Demokratie befördert.
Wir hoffen, mit dem Berlin-Monitor 2025 Anregungen und empirische Grundlagen für die weiterführende Auseinandersetzungen in Wissenschaft und zivilgesellschaftlicher Praxis geben zu können. Im Rahmen eines Online-Workshops wollen wir die Ergebnisse mit Ihnen diskutieren und einordnen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen angeregten Austausch.
Datum: 24.02.2026
Uhrzeit: 16 bis 17:30 Uhr
Ort: Online-Veranstaltung – Anmeldung hier.